KI für Übersetzer: nicht deine Übersetzung, die Arbeit drumherum
Ein ernsthafter Übersetzer fürchtet die maschinelle Übersetzung nicht — und benutzt sie auch nicht als Ersatz. Die echte Last sind Angebote, Kundenglossare, Stilnotizen und das Aufräumen von CAT-Tool-Output. Ryna AI übernimmt diesen Verwaltungskram, damit du beim Text bleibst.
Try one of these:
Ryna AI Editorial Team · Updated September 1, 2026
Professionelles Übersetzen ist längst keine Frage von ‚kann ich das übersetzen?' mehr – es ist eine Frage von Volumen, Konsistenz und Fristen. Die European Language Industry Survey (ELIS) berichtet, dass rund drei von vier Sprachprofis Maschinenübersetzung inzwischen irgendwo in ihrem Arbeitsablauf einsetzen; die echten Stunden gehen nicht mehr in die Rohübersetzung, sondern ins Post-Editing, ins Konsistenthalten eines Begriffs über ein Projekt mit 40.000 Wörtern, ins Treffen des Styleguides des Kunden und ins Aufspüren falscher Freunde – im Deutschen heißt ‚eventuell' ‚möglicherweise', nicht ‚eventually'.
Ryna AI fügt sich in diesen Ablauf ein. Du fügst den Ausgangstext ein und es erzeugt Segment für Segment einen ersten Entwurf – den du nicht blind übernimmst, sondern post-editierst. Du kannst ihm deine freigegebene Terminologieliste (Glossar) übergeben und sagen ‚hält sich dieser Entwurf daran? markier die abweichenden Begriffe'; du kannst den Styleguide des Kunden einfügen und eine Übersetzung ‚in der Sie-Form, professionell, aber nicht roboterhaft' verlangen; du kannst dir die 3 möglichen Lesarten eines mehrdeutigen Satzes mit Begründung auflisten lassen und selbst entscheiden. Und du kannst fragen ‚warum hast du diesen Begriff gewählt?' – ein Assistent, der neben deinem CAT-Tool arbeitet und für Rückfragen offen bleibt.
Die Ausgabe ist immer ein Entwurf; das letzte Wort hat der Übersetzer – Ryna schlägt die Terminologie vor, du prüfst sie und zeichnest ab. Im Free-Plan fügst du Ausgangstext ein und bekommst Entwürfe, Terminologielisten und Konsistenzprüfungen: dutzende Nachrichten pro Tag. Der Plus-Plan (399,99 TL/Monat) ergänzt das Hochladen von PDF-/Word-Ausgangsdateien und Referenzdokumenten (Styleguides, frühere Übersetzungen) für Stapelarbeit, einen Modus für tiefes Nachdenken bei schwierigen Passagen und Web-Recherche, um aktuelle Terminologie zu prüfen.
Why use Ryna AI for this
Post-Editing-Entwurf (MTPE): übersetzt den Ausgangstext Segment für Segment in einen ersten Entwurf, den du verfeinerst statt blind zu übernehmen – schneller als von Grund auf zu übersetzen, sicherer als rohe Maschinenausgabe.
Terminologie-Extraktion: Vor dem Start zieht es die zentralen Begriffe des Ausgangstexts mit vorgeschlagenen Entsprechungen in der Zielsprache in eine Tabelle; du gibst frei und passt an und baust so dein Glossar.
Konsistenzprüfung: Füg dein freigegebenes Glossar ein und frag ‚hält sich dieser Entwurf daran?' – es markiert abweichende Begriffe und Stellen, an denen ein Konzept auf zwei verschiedene Arten wiedergegeben wurde.
Styleguide-Treue: Übergib ihm den Styleguide des Kunden (Sie- oder Du-Form, Markenstimme, Register), und die Übersetzung kommt genau danach zurück.
Lokalisierungshinweise: Es markiert separat, was ‚anzupassen, nicht zu übersetzen' ist – Datumsangaben, Währungen, Einheiten, Redewendungen und kulturelle Bezüge.
Mehrdeutigkeiten klären und QA: Es legt die möglichen Lesarten eines mehrdeutigen Satzes mit Begründung dar und überlässt dir die Entscheidung; mit Plus kannst du Ausgangstext + deine Übersetzung hochladen und auf Auslassungen, abweichende Zahlen/Tags und falsche Freunde prüfen lassen.
Example prompts
Click any prompt to load it into the box above and run it right here. Each prompt is tuned for a different scenario — try them all to see how Ryna AI adapts.
How it works — step by step
- 1
Gib den Ausgangstext und die Vorgaben
Geh auf chat.rynaai.com. Füg den Ausgangstext ein; nenn das Sprachpaar, den Tonfall und den Rahmen ‚erst der Entwurf, ich mache das Post-Editing'. Ohne Vorgaben bekommst du einen förmlich-neutralen Standardton.
- 2
Leg die Terminologieliste vorab fest
Bitte es vor dem Übersetzen, ‚die zentralen Begriffe des Ausgangstexts mit Entsprechungen in der Zielsprache zu extrahieren'. Gib die Liste frei oder passe sie an, damit die Konsistenz ab dem ersten Segment des Projekts festliegt.
- 3
Hol dir den Entwurf Segment für Segment
Verlang den Entwurf Segment für Segment statt als einen Block. Du post-editierst jedes Segment einzeln und erkennst leichter, wo die KI vom Ausgangstext abgewichen ist.
Example: input → output
You ask
Übersetze EN→DE. Tonfall: technisch, aber schlicht, Sie-Form. Erst der Entwurf, dann eine Terminologienotiz. Quelltext: ‚Once the firmware update completes, the device will reboot automatically. Do not disconnect the power cable during this process.'
Ryna AI returns
Entwurf (zum Post-Editing): „Sobald die Firmware-Aktualisierung abgeschlossen ist, startet das Gerät automatisch neu. Trennen Sie während dieses Vorgangs nicht das Netzkabel.“ Terminologienotizen: - firmware → die formale deutsche Entsprechung ist ‚Gerätesoftware', in technischen Handbüchern ist aber ‚Firmware' üblich. Ich habe es bei der ersten Nennung so belassen; du kannst in Klammern ‚(Gerätesoftware)' ergänzen, wenn dir das lieber ist. Entscheide nach deinem Glossar – was du auch wählst, nutze es durchgängig. - reboot → ‚neu starten'. Halte es getrennt von ‚zurücksetzen'/‚Reset', das auf einen anderen Vorgang hindeutet. Hinweis zu Lokalisierung / Register: - Den Imperativ ‚Do not disconnect' habe ich mit der Sie-Form als ‚Trennen Sie … nicht' wiedergegeben; in deutschen Bedienungsanleitungen ist die Sie-Form die Norm. Du kannst fragen: Soll ‚firmware' im gesamten Dokument vollständig eingedeutscht werden? Dann verwende ich durchgängig ‚Gerätesoftware' und aktualisiere die Terminologieliste entsprechend.
Pro tips
- Füg das Glossar einmal zu Beginn des Chats ein und sag ‚verwende diese Entsprechungen ab jetzt in jedem Segment'; dann musst du Konsistenz nicht bei jedem Segment neu einfordern.
- Rahme es als Post-Editing, nicht als Neuübersetzung: ‚Ich mache das Post-Editing, du lieferst den Entwurf' macht die KI zurückhaltender und ausgangstexttreuer – den Feinschliff bringst du ein.
- Beschreib den Tonfall mit zwei Adjektiven: ‚förmlich, aber nicht roboterhaft', ‚warm, aber nicht flapsig'. Ein einzelnes Adjektiv drückt die Ausgabe Richtung Klischee.
- Schalte bei schwierigen Passagen (juristisch, technisch, literarisch) den Modus für tiefes Nachdenken in Plus ein; die KI wägt mehrere Lesarten ab und liefert einen begründeten Vorschlag statt eines blinden Rateversuchs.
- Prüf Fachjargon, der in keinem Wörterbuch steht, mit einer Web-Recherche-Anfrage (Plus): ‚wie wird dieser Begriff aktuell in der Branche verwendet?' – nützlich für Begriffe, die sich erst nach Erscheinen des Ausgangstexts eingebürgert haben.
- Teil lange Projekte in Abschnitte und bitte es am Ende jedes Abschnitts, ‚die bisherigen Terminologieentscheidungen zusammenzufassen'; diese Zusammenfassung wirkt wie ein kleines Translation Memory, sodass du konsistent in den nächsten Abschnitt gehst.
Common mistakes to avoid
- ✕Die rohe Ausgabe unverändert abzuliefern – Ryna erzeugt einen Entwurf; das Post-Editing und die Verantwortung liegen beim Übersetzer, also prüf Zahlen, Eigennamen und Daten einzeln.
- ✕Nur ‚übersetze' zu sagen, ohne Tonfall und Styleguide anzugeben; du bekommst ein förmlich-neutrales Standardregister, das die Markenstimme des Kunden verfehlt.
- ✕Das Glossar zu spät zu übergeben – eine Terminologieliste erst nach der halben Übersetzung nachzureichen erzeugt Inkonsistenz; leg sie gleich zu Beginn fest.
- ✕Bei beglaubigten oder notariellen Übersetzungen allein der KI zu vertrauen – amtliche Dokumente erfordern die Prüfung und Unterschrift eines vereidigten Übersetzers; die KI ist nur für den Vorentwurf da.
- ✕Einen mehrdeutigen Satz nach der ersten Lesart der KI durchzuwinken; die erste Übersetzung zu übernehmen, ohne nach ‚den möglichen Lesarten' zu fragen, erhöht das Risiko eines Bedeutungsfehlers.
Who this is for
Freiberufliche Übersetzer, vereidigte Dolmetscher, Übersetzungsbüros und Untertitel-Redakteure.
FAQ
Übersetzt es von Grund auf, oder eignet es sich eher fürs Post-Editing?
Für einen Post-Editing-Ablauf ist es ideal: Es liefert einen Entwurf Segment für Segment, den du verfeinerst. Schneller als von Grund auf und sicherer als rohe Maschinenübersetzung, weil du die Ausgabe hinterfragen, nach Begründungen fragen und die Konsistenz prüfen lassen kannst.
Wie hält es die Terminologie konsistent?
Füg dein freigegebenes Glossar zu Beginn ein und sag ‚wende das an und markier Abweichungen'. Bei langen Dokumenten kann es trotzdem abdriften, deshalb lohnt sich am Ende ein Konsistenz-Durchlauf – die letzte Kontrolle liegt bei dir.
Lässt es sich in CAT-Tools wie Trados oder memoQ integrieren?
Nein, eine direkte Integration gibt es nicht. Ryna ist ein Assistent, der neben deinem CAT-Tool arbeitet: Segmente, Begriffe oder Notizen kopierst du hin und her. Seine Stärken sind Terminologierecherche, das Klären von Mehrdeutigkeiten, das Treffen des Stils und QA.
Kann es für beglaubigte oder amtliche Übersetzungen genutzt werden?
Nein. Beglaubigte, notarielle oder juristische/medizinische Dokumente erfordern die Prüfung und Unterschrift eines vereidigten Übersetzers. Ryna ist eine starke Hilfe beim Entwerfen, bei der Terminologierecherche und bei der Vor-QA; die endgültige Richtigkeit, die Verantwortung und die Beglaubigung liegen beim Übersetzer.
Welche Sprachpaare beherrscht es, und kann ich Dateien hochladen?
Es arbeitet mit über 50 Sprachen und vielen Paaren, allen voran DE-EN. Im Free-Plan fügst du Text ein; mit Plus (399,99 TL/Monat) kannst du PDF-/Word-Ausgangs- und Referenzdateien (Styleguides, frühere Übersetzungen) hochladen und mit erhaltener Formatierung arbeiten.
Related use cases
Free — dozens of daily messages
No credit card. Plus at 399.99 TRY/mo unlocks image analysis, file analysis (PDF/Word/Excel), deep thinking, web research, and assistants.